Narkoserisiko ![]()
Wie bei jedem medizinischen Eingriff ist auch die Narkose - in welcher Form auch immer - nicht frei von Risiken.
Dadurch, daß Sie nüchtern bleiben, nicht rauchen, Kaugummi kauen etc. und Ihrem Anästhesisten alle Risikofaktoren und Begleiterkrankungen nennen, können diese Risiken auf ein Minimum reduziert werden.
Allgemeine Risiken
• Übelkeit und Erbrechen nach der Narkose können als unangenehme Nebenwirkung auftreten.
• Kommt es zum Erbrechen während der Narkose mit Übertritt von Magensaft/-inhalt in die Lunge,
kann es zu einer Lungenentzündungund Lungenversagen kommen. Bleiben Sie bitte nüchtern!
• Bei der Intubationsnarkose kann es durch den Gebrauch des Laryngoskops bei Einführen des
Beatmungsschlauchs (Tubus) in die Luftröhre zu Zahnschäden kommen, insbesondere wenn
lockere Zähne vorhanden sind. Zahn - Prothesen bitte vor dem Eingriff herausnehmen!
• Durch den Tubus kann es nach der Operation zu Hals- und Schluckbeschwerden, zu Heiserkeit und
in sehr seltenen Fällen zu Stimmbandverletzungenkommen.
• Es kann zu Thrombosen und Embolien im Bereich der Einstichstelle für das Narkosemittel kommen.
• Ebenso kann es durch die Lagerung, durch Blutstau oder durch Veränderungen im Gerinnungssystem
zu Thrombosen und nachfolgenden Embolien im gesamten sonstigen Gefäßsystem kommen.
• Im Bereich der Einstichstelle für die Infusion können Gefühlsstörungen, Blutergüsse oder Infekte auftreten.
• Es können lagerungsbedingte Nervenschäden- insbesondere an den Armen und Beinen -auftreten.
• Kommt es zum Erbrechen während der Narkose mit Übertritt von Magensaft/-inhalt in die Lunge,
kann es zu einer Lungenentzündungund Lungenversagen kommen. Bleiben Sie bitte nüchtern!
• Bei der Intubationsnarkose kann es durch den Gebrauch des Laryngoskops bei Einführen des
Beatmungsschlauchs (Tubus) in die Luftröhre zu Zahnschäden kommen, insbesondere wenn
lockere Zähne vorhanden sind. Zahn - Prothesen bitte vor dem Eingriff herausnehmen!
• Durch den Tubus kann es nach der Operation zu Hals- und Schluckbeschwerden, zu Heiserkeit und
in sehr seltenen Fällen zu Stimmbandverletzungenkommen.
• Es kann zu Thrombosen und Embolien im Bereich der Einstichstelle für das Narkosemittel kommen.
• Ebenso kann es durch die Lagerung, durch Blutstau oder durch Veränderungen im Gerinnungssystem
zu Thrombosen und nachfolgenden Embolien im gesamten sonstigen Gefäßsystem kommen.
• Im Bereich der Einstichstelle für die Infusion können Gefühlsstörungen, Blutergüsse oder Infekte auftreten.
• Es können lagerungsbedingte Nervenschäden- insbesondere an den Armen und Beinen -auftreten.
• Jedes Medikament und somit auch das Narkosemittel kann eine allergische Reaktionen- vom Hautausschlag
bis zum allergischen Schock - auslösen.
bis zum allergischen Schock - auslösen.
Spezielle Risiken
• Allergische Reaktionen mit Schockzustand, d.h. mit einem Versagen des Kreislaufsystem.
Die Entwicklung einer sog. Malignen Hyperthermie. Hierbei handelt es sich um einen rasch verlaufenden
Zerfall von Muskulatur, der durch bestimmte Medikamente ausgelöst wird. Häufigkeit bei Kindern 1:14000,
bei Erwachsenen 1:52000.
• Jedes Versagen des Herz- und Kreislaufsystems aus anderen Gründen, z.B. durch schwerwiegende
Herzrhythmusstörungen. Diese Situationen können zu einer Minderdurchblutung lebenswichtiger
Organe und hier besonders des Gehirns führen mit nachfolgenden Hirnschäden.
Die Entwicklung einer sog. Malignen Hyperthermie. Hierbei handelt es sich um einen rasch verlaufenden
Zerfall von Muskulatur, der durch bestimmte Medikamente ausgelöst wird. Häufigkeit bei Kindern 1:14000,
bei Erwachsenen 1:52000.
• Jedes Versagen des Herz- und Kreislaufsystems aus anderen Gründen, z.B. durch schwerwiegende
Herzrhythmusstörungen. Diese Situationen können zu einer Minderdurchblutung lebenswichtiger
Organe und hier besonders des Gehirns führen mit nachfolgenden Hirnschäden.
• Blutergüsse bei der axillären Plexusblockade bilden sich in der Regel von selbst zurück.
Bitte bedenken Sie:
Alle genannten Risiken sind sehr selten und die meisten der angesprochenen Notfälle können von Ihrem Anästhesisten sofort behandelt werden!
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